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Der Jubiläums-kongress der GGTM vom 09.-11.04.10 in Nürnberg war ein voller Erfolg. Der Kongressbericht mit einigen Impressionen wird bald eingestellt.
Die GGTM hat den Forschungspreis 2010 vergeben. Mehr Informationen zu den ausgezeichneten Arbeiten finden Sie unter Tiermediziner/die GGTM.
Jörg-Karsten Bauch – 16.03.2007
Organotherapie in der Tiermedizin ist eine überwiegend organothrope, d.h. organ- oder organsystemspezifische Therapie. Dafür werden je nach Verfahren speziell aufbereitete und/oder nach homöopathischen Prinzipien potenzierte Organpräparate von Rindern oder Schweinen als Fertigarzneimittel verwendet.
Die Organotherapie ist nicht zu verwechseln mit der sog. „Frischzelltherapie“ oder der Therapie mit Trockenzellen. Sie ist keine stoffliche, sondern eine Informationstherapie. Während die in der Veterinärmedizin nur selten angewandte Frischzelltherapie nach wie vor erlaubt ist, sind Trockenzellpräparate seit einigen Jahren verboten.
Ziel der Anwendung von Organpräparaten ist vorwiegend die Regeneration von Organen oder Organfunktionen durch Anregung von Stoffwechselvorgängen im Zielorgan. Darüber hinaus werden Organpräparate auch eingesetzt, um überschießende Entzündungsreaktionen zu dämpfen oder um die Wirkung anderer Wirkstoffe auf das Zielorgan zu fokussieren.
Organotherapeuthika werden angeboten als :
In der Tiermedizin werden vorwiegend drei Gruppen von Organpräparaten eingesetzt :
Generell ist der Einsatz sinnvoll bei allen degenerativen Organerkrankungen. Wenn ein Organ oder ein Organsystem aufgrund der unterschiedlichsten Noxen geschädigt ist oder z.T. altersbedingt oder nach organotropen Infektionen zur Degeneration neigt, regt die Organotherapie den Körper zur Regenerierung und Unterstützung der entsprechenden Zielorgane an.
Hierzu zählen Erkrankungen einzelner Organe wie z.B. Gelenke. Leber, Niere oder von Organsystemen wie z.B. ZNS-System, Verdauungsapparat, Atmungsapparat oder des ganzen Individuums wie z.B. in der Gariartrie.
Konkret sind hier zu nennen :
Arthrosen, Bänder- und Sehnenschäden, Wirbelsäulenprobleme, Bandscheibenvorfälle, Nervenlähmungen, degenerative Erkrankungen von ZNS und Sinnesorganen v.a. aus dem geriatrischen Formenkreis, immunologische Störungen und Autoimmunerkrankungen, Muskelschäden, Herzmuskelschäden, Bronchial- und Lungenschäden infolge von Infektionskrankheiten und Parasitosen, Leber- Nieren- Milz- und Pankreasdysfunktionen bedingt durch verschiedene Ursachen, Folgen von Hauterkrankungen, die eine Regeneration der Haut erfordern.
Nach gründlicher Untersuchung und folgender Diagnosestellung werden im Allgemeinen mehrere, meistens 5 – 6 Injektionen im Abstand von jeweils 2 (-3) Tagen verabreicht. Je nach Therapiesystem werden zusätzliche andere Präparate derselben Injektion zugefügt.
Bei Ansprechen der Therapie werden die Injektionsintervalle immer weiter vergrößert. Dabei kann es in seltenen Fällen zu einer anfänglichen Erstreaktion, d.h. einer vorübergehenden Verstärkung der Symptomatik kommen.
Bei vielen Erkrankungen kann die Therapie nach Ausheilung bzw. nach Erreichen eines befriedigenden Gesundheitszustandes beendet werden. In besonders chronischen Fällen kann jedoch eine lebenslange Therapie erforderlich sein.
Die Ergebnisse einer solchen Therapie sind häufig ganz erstaunlich und in ihrer Art auf manchen Gebieten mit anderen Methoden nur schwer zu erreichen.
Eine Kombination von Organotherapie mit anderen Therapieverfahren wie z.B. physikalischen Therapiemethoden, etwa der Bioresonanztherapie, bringt häufig eine weitere Verbesserung der ohnehin schon sehr guten Behandlungsergebnisse.
Auch die Verbindung mit Akupunktur, nämlich die Injektion in die für die Erkrankung zuständigen Akupunkturpunkte, ergibt oft eine deutliche Verbesserung der Wirkung der Therapie.
Bei einigen Erkrankungen kann die Zufütterung geeigneter Substanzen die durch die Organotherapie induzierte Regeneration des entsprechenden Organes gezielt unterstützen : z.B. bei Arthrosen die Zufütterung von Glucosaminoglykan-, Muschelkalk- und Teufelskralle-Präparaten
In diesen Fällen gibt die Organotherapie dem Körper die Information, das Organ zu regenerieren, die Zufütterung liefert das benötigte Material dazu.