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Herzlich Willkommen!

Herzlich Willkommen auf den Internetseiten der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e.V. (GGTM). Auf den folgenden Seiten finden Sie als Tierhalter oder Tiermediziner Informationen rund um die GGTM. Hier ein Auszug aus unserem Angebot für Besucher:

Mehr Reserveantibiotika im Kuhstall – Hohes Risiko von Resistenzen

Germanwatch-Recherche: 80 Prozent der Milchkühe erhalten regelmäßig Antibiotika, jede zehnte Behandlung erfolgt mit für den Menschen besonders wichtigen Reserveantibiotika, die benötigt werden, wenn andere Antibiotika nicht mehr wirken.

Berlin (11. Jan. 2015). Rund 80 Prozent der Milchkühe in Deutschland erhalten Antibiotika vor der Geburt des jeweils nächsten Kalbes, jede zehnte Behandlung erfolgt mit sogenannten Reserveantibiotika. Diese Größenordnung – sie ergibt sich aus Zahlen des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) – ist nach Einschätzung von Germanwatch besorgniserregend. Reserveantibiotika kommen in der medizinischen Behandlung von Menschen besonders dann zum Einsatz, wenn andere Antibiotika – wegen bereits entwickelter Resistenzen – nicht mehr wirken. Ein steigender Einsatz von Reserveantibiotika im Kuhstall erhöht die Gefahr, dass sich bei Kühen gegen diese “letzten Mittel” resistente Keime entwickeln, die dann auch auf Menschen übertragen werden können. Bereits heute sterben in Deutschland mehr als 15.000 Menschen pro Jahr, weil Antibiotika bei ihnen nicht mehr wirken.

“Kühe erhalten in Deutschland nach unserer Recherche 1,5 bis 3,3 Mal pro Jahr Antibiotika. Das sind besorgniserregende Werte, die wachrütteln sollten”, sagt Reinhild Benning, Agrarexpertin von Germanwatch. “Mit jedem Einsatz von Antibiotika wird die Entwicklung von resistenten Keimen begünstigt. Der Gebrauch der für den Schutz des Menschen wichtigen Reserveantibiotika ist besonders kritisch zu sehen.” Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft bestimmte Reserveantibiotika, die auch in der Milchviehhaltung Anwendung finden, als “besonders wichtig” für den Menschen ein. Germanwatch fordert von Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt einen Systemwechsel in der Tierhaltung, damit Antibiotika nicht mehr systematisch, sondern allenfalls in Einzelfällen gebraucht werden. Zudem müsse der Minister zügig die Forderungen des Bundesrates nach sehr strengen Regeln gegen unkontrollierten Einsatz und Missbrauch von Reserveantibiotika im Stall umsetzen. Die Bundesregierung müsse überdies die Rahmenbedingungen für die Bauern endlich verbessern und ihnen ermöglichen, mehr in Tierbetreuung und Tierschutz zu investieren sowie weniger in Höchstleistung in kürzester Zeit.

Elisabeth Boese, Milchviehhalterin aus Niedersachsen, mahnt, die anhaltende Preiskrise bei der Milch verhindere in vielen Betrieben eine gesundheitsfördernde Entwicklung der Kuhbestände. “Molkereien tragen mit Dumpingpreisen erheblich dazu bei, dass Betriebe sich gezwungen sehen bei möglichst geringem Arbeits- und Platzeinsatz mehr Milch aus der Kuh zu holen. Antibiotika passen in dieses Billigsystem viel besser als Bauernhöfe mit intensiver Tierbetreuung und artgerechter Weidehaltung”, so Boese. Bauern und Tierärzte bestätigen die Berichte über einen steigenden Einsatz von Reserveantibiotika im Milchviehsektor.

Der Nutztierexperte der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM), Tierarzt Dr. Andreas Striezel, kritisiert: “Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat seit Monaten versäumt, wirkungsvolle Maßnahmen gegen den zu hohen und zum Teil steigenden Einsatz von Reserveantibiotika zu ergreifen.” Das bisherige Erfassungssystem in der Antibiotika-Datenbank sei nicht ausreichend, da die Meldungen über Antibiotikaeinsätze unvollständig seien und Milchkühe sowie viele andere Tiergruppen nicht erfasst würden. Striezel fordert neben einer verbesserten Antibiotikaerfassung auch wirksame Kontrollen der Tiergesundheit, damit die Einschränkung von Antibiotika nicht zu Lasten der Lebensqualität der Tiere gehe. “Nur fünf Prozent der Tierarztpraxen verschreiben 80 Prozent der Antibiotika. Wer Antibiotikabehandlungen reduzieren möchte, muss einen Wettbewerb schaffen unter Tierärzten um nachhaltige und präventive Konzepte zur Gesunderhaltung von Kühen und allen anderen Tieren“, so Striezel.
Germanwatch ruft zugleich mit der Forderung nach einem Systemwandel in der Landwirtschaft zur Teilnahme an der Demonstration “Wir haben es satt” am Samstag in Berlin auf.

Kontakte:
Reinhild Benning, Germanwatch: benning@germanwatch.org, mobil: 0175-7263 779

Dr. Andreas Striezel, Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM): striezel@die-tierischen.de, mobil: 0170-550 42 76

Dr. Elisabeth Boese, Milchbäuerin und Tierärztin aus Niedersachsen: elisabeth@biohof-boese-hartje.de, mobil: 0173-242 82 86

Stefan Küper, Pressesprecher Germanwatch: kueper@germanwatch.org, mobil: 0151-252 110 72

Die vollständige Pressemitteilung zum Lesen und Downloaden finden Sie hier im docx-Format oder pdf-Format.

AUDE SAPERE und GGTM e.V. kooperieren – Gemeinsame Veranstaltungen zur Fort- und Weiterbildung Homöopathie für die Tiermedizin

Um die Fort- und Weiterbildung in der Homöopathie zu stärken, werden die Gesellschaft für Ganzheitliche Medizin e.V. (GGTM) und AUDE SAPERE, Weiter- und Fortbildungsinstitut Homöopathische Medizin, ab 2016 Fort- und Weiterbildungskurse „Homöopathie für die Tiermedizin – kompakt“ gemeinsam gestalten. Dieses Kursystem wurde von AUDE SAPERE entwickelt und seit 1986 höchst erfolgreich veranstaltet. Die GGTM bietet seit dem Jahr 2000 als führender Veranstalter im deutschsprachigen Raum Qualifizierungen für Tiermediziner in vielen regulationsmedizinischen Therapierichtungen an.
Die GGTM wird künftig alle Module des Weiterbildungssegmentes durchführen. AUDE SAPERE wird weiterhin für das Segment „Fortbildung“ verantwortlich sein.
Für beide Kurssegmente werden die Tierärztin Anne-Lore Seyfried, Überlingen, und der Tierarzt Dr. Marc Bär, Zürich, als leitende Dozenten – verantwortlich für Kursinhalte und Wissensvermittlung – sowohl für Aude Sapere als auch die GGTM tätig sein.
Die Fort- und Weiterbildung „Homöopathie für die Tiermedizin – kompakt“ wird nun in sechs Modulen in einem Zeitraum von nur 18 Monaten angeboten. Start des Kurssystems ist im April 2016. Die Inhalte im Umfang von 162 Stunden sind Grundlage zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Homöopathie.
Die nächste Fortbildung „Behandlung der Epilepsie“ findet vom 15. bis 17. April 2016 in Lengerich-Wechte statt.

Tierärzte und Umweltschützer fordern Schaffung einer Bundesagentur für Antibiotika und Abschaffung von Medikamentenrabatten

Schallstadt, 16.01.2015, Gemeinsame Pressemitteilung des BUND und der Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e. V. (GGTM): Zur Reduzierung des Verbrauchs von Antibiotika in der Nutztierhaltung haben der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin (GGTM) von der Bundesregierung die Einrichtung einer zentralen Bundesagentur zum Antibiotika-Einsatz gefordert. Erste Aufgabe einer solchen Behörde müsste sein, den zu hohen Antibiotika-Einsatz und dessen negative Auswirkungen zu bekämpfen…

16. Internationaler Kongress für Ganzheitliche Tiermedizin

Der 16. Internationale Kongress für Ganzheitliche Tiermedizin zum Thema Neurologie – ganzheitliche Aspekte findet vom 01. – 03. April 2016 in Nürnberg statt.
Das diesjährige Programm sowie weitere Informationen finden Sie hier.


Homöopathie für die Tiermedizin – kompakt

Termine der Homöopathie-Modulreihe in Lengerich

Modul 1: 21.04.-24.04.2016
Modul 2: 09.06.-12.06.2016
Modul 3: 15.09.-18.09.2016
Modul 4: 10.11.-13.11.2016
Modul 5: 09.02.-12.02.2017
Modul 6: 04.05.-07.05.2017


Ein persönlicher Rückblick:
Homöopathie-Modulreihe 2014/2015 in Lengerich

Osteopathie – Kleintier Kompakt Modulreihe in Lorsch

Termine der Osteopathie-Modulreihe in Lorsch

Modul 3 vom 26.05. – 29.05.2016
Modul 4 vom 08.09. – 11.09.2016
Modul 5 vom 17.11. – 20.11.2016
Modul 6 vom 26.01. – 29.01.2017


Was ist Osteopathie?





Ein persönlicher Rückblick:
Osteopathie – Kleintier Kompakt 2014/2015 in Hemer




Informationsbroschüre der GGTM e. V. für Tierhalter

Die Gesellschaft für Ganzheitliche Tiermedizin e.V. (GGTM) bietet mit dieser Broschüre einen Überblick über die wichtigsten naturheilkundlichen Therapieverfahren beim Tier. Sie erhalten Informationen von tierärztlichen Experten der jeweiligen Therapierichtungen. Weitere Informationen finden Sie hier.


Positionspapier des Arbeitskreises Phytotherapie

Chancen nicht verpassen – Phytotherapie in Lehre, Forschung und Praxis neu verankern!

Diese Forderung richtet sich an die veterinärmedizinischen Hochschulen, die die Zeichen der Zeit erkennen und die Phytotherapie wieder in die universitäre Ausbildung aufnehmen sollten. Außerdem muss die Forschung zur Phytotherapie intensiviert werden – nicht zuletzt in dem Bestreben, der Resistenzproblematik bei Antibiotika und Antiparasitika entgegen zu treten.

Zudem werden die Standesvertretungen aufgefordert, politischen Einfluss auf nationale und europäische Arzneimittelgesetzgebung zu nehmen, um den praktischen Einsatz sowie die Zulassung von Phytotherapeutika zu erleichtern.

Dies sind die Kernpunkte eines Positionspapiers zur aktuellen Situation der Phytotherapie in der Veterinärmedizin, das der Arbeitskreis Phytotherapie der GGTM zusammen mit der Sektion Veterinärmedizin der Schweizerischen medizinischen Gesellschaft für Phytotherapie (SMGP) und Kolleginnen und Kollegen aus Österreich und den Niederlanden erstellt hat.

Das Positionspapier zum Lesen finden Sie hier.

Die GGTM begrüßt das 700. Mitglied

Eine besondere Freude war es für die 1. Vorsitzende, Dr. Heidi Kübler, am 26.09.2014 auf dem Tierärzteabend des GGTM-Arbeitskreises Phytotherapie in Leipzig die junge, aus Magdeburg stammende Tierärztin Nicole Röhrmann als 700. Mitglied der GGTM begrüßen zu können. Frau Röhrmann hat in Leipzig studiert und ist derzeit noch mit der Anfertigung ihrer Dissertation beschäftigt. Durch ein Praktikum war sie auf die GGTM aufmerksam geworden und hatte im Frühjahr auf dem GGTM-Kongress in Nürnberg erste Kurse belegt. Da sie nach Abschluss der Dissertation in der Praxis tätig werden möchte, hat sie sich entschlossen der GGTM beizutreten. Als Geschenk erhielt sie einen Gutschein für die kostenlose Teilnahme an der Hauptveranstaltung beim 15. Internationalen Kongress für Ganzheitliche Tiermedizin vom 10.-12. April 2015 in Nürnberg.

GGTM-Vorsitzende auf dem Jubiläumskongress der Gesellschaft Schweizer Tierärztinnen und Tierärzte

Für das Eröffnungsreferat „Komplementäre und alternative Therapiemethoden für die tierärztliche Praxis“ der Fachsektion camvet.ch (Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Komplementär- und Alternativmedizin) beim Jubiläumskongress – 200 Jahre GST war die GGTM-Vorsitzende Dr. Heidi Kübler nach Bern eingeladen worden.
Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Auszeichnung für die GGTM-Vorsitzende – Ehrenzeichen der Landestierärztekammer Baden-Württemberg an Dr. Heidi Kübler verliehen

Den ganzen Artikel sowie die Laudatio finden Sie hier.












GGTM-Faltblatt für Tierärzte

In der Geschäftsstelle erhalten Sie zur Werbung neuer Mitglieder das neu erstellte GGTM-Faltblatt für Tierärzte. Gerne können Sie dieses GGTM-Faltblatt zum Beispiel für die Auslage bei Veranstaltungen bei der Geschäftsstelle bestellen. Das GGTM-Faltblatt wurde auch digital in englischer Sprache erstellt.


Tierarztsuche

Tierhaltern, die einen ganzheitlich arbeitenden Tierarzt suchen, vermitteln wir Adressen in ihrer Nähe.

Therapieverfahren

Tiermediziner können sich über ganzheitliche Therapieverfahren informieren.

Mitgliederbereich

Im geschützten Bereich erhalten GGTM-Mitglieder die neusten Informationen.

Wir wünschen Ihnen mit unseren Internetseiten viel Freude.

Dr. Heidi Kübler
Vorsitzende